
Daniela Schweizer
Was bedeutet Dir die Ausbildung zur dipl. Modedesignerin heute?
Die Ausbildung ermöglicht es mir in einem gestalterischen Beruf, der einem viel Freiheit und Ausdrucksmöglichkeit erlaubt, tätig zu sein. Neben der Tätigkeit als Designerin bietet die Ausbildung auch andere gute Alternativen wie Stylistin, Textildesignerin, Trendforscherin und vieles mehr wo die Ausbildung als Modedesigerin eine gute Basis ist.
Was waren Deine ersten Jobs in der Mode-Branche nach dem Studien-Abschluss?
Nach meinem Abschluss an der Mode Design Schule Zürich gingen zwei Träume in Erfüllung. Während einem Praktikum bei der Designerin Miriam Ponsa in Barcelona lernte ich viel über die Modebranche, Menschen und Kultur. In einem fremden Land zu leben und zu arbeiten war sehr anspruchsvoll aber zugleich inspirierend und aufschlussreich. Bei einem Praktikum bei Yore in Zürich lernte ich einiges über den Ablauf und Herstellung einer konfektionierten Modekollektion.
Welche berufliche Tätigkeit übst Du aktuell aus?
Zurzeit studiere ich Textildesign an der Fachhochschule in Luzern. Mich interessiert es nicht nur Mode zu machen, sondern auch die textile Fläche, welche die Bekleidung ausmacht, selber zu gestalten. Dieser Wunsch entstand während meinem Praktikumsaufenthalt in Barcelona.
Welches sind die besonderen Herausforderungen an dieser Arbeit?
Schnelle Entscheidungen zu treffen sowie herauszufinden, was in der Mode gut ankommt und gefragt ist. Schlussendlich ist es jedoch sehr belohnend, fertig produzierte Dessins im Verkauf oder auf dem Laufsteg zu sehen.
Von all dem, was Du in der MDSZ-Ausbildung gelernt hast, was nützt Dir in Deiner beruflichen Tätigkeit am meisten?
Die vielen Referate von ehemaligen Studierenden im Unterricht, die Firmenbesuche und Trend-Informationen haben mir ein gutes Grundwissen gegeben. Es ist immer wieder erfrischend und spannend neues über Labels und Designer zu erfahren.
Diplomjahr MDSZ: 2007



