
Sophie Etterli
Was bedeutet Dir die Ausbildung zur dipl. Modedesignerin heute?
Die Ausbildung zur diplomierten Modedesignerin hat mir ermöglicht, unglaublich gute Lebens- und Berufserfahrungen im Ausland zu sammeln und heute meinen Traumberuf täglich ausüben zu können.
Was waren Deine ersten Jobs in der Mode-Branche nach dem Studien-Abschluss?
- Praktikum bei Vivienne Westwood, London, 9 Monate im 2008
- Praktikum bei Hugo Boss, Zug, 3 Monate im 2009
- Praktikum bei Alexander Mc Queen, London, 2 Monate im 2009
- Job: Selbständiges Entwerfen und Produzieren von Tanzkostümen im Auftrag von Freddie Opoku-Addaie, Artist in Residenz des Royal Opera Houses in Covent Garden, London
- Job: «Patternmaker / Design Developer» bei Ruth Tarvydas International PTY. LTD. Perth, W. Australien, 10 Monate im 2010
Welche berufliche Tätigkeit übst Du aktuell aus?
Bis Ende 2010 habe ich das Glück gehabt im Ausland Berufserfahrungen sammeln zu dürfen. Jetzt bin ich in die Schweiz zurückgekehrt, um die Herausforderung anzupacken und im 2011 endlich mein eigenes Label «Ettelli» zu gründen.
Welches sind die besonderen Herausforderungen an dieser Arbeit?
Die Konkurrenz als gesunden Wettbewerb zu sehen, an einem eigenen individuellen Style festzuhalten, Trendsetter zu bleiben und nicht in der «Modenmasse» unterzugehen.
Von all dem, was Du in der MDSZ-Ausbildung gelernt hast, was nützt Dir in Deiner beruflichen Tätigkeit am meisten?
Schnitte verstehen, zeichnen und umsetzen zu können ist im täglichen Alltag einer Modedesignerin natürlich sehr hilfsreich. Ich hatte da auch in meinen Praktika immer einen riesigen Vorteil im Vergleich zu Modedesign-Absolventen von anderen Ausbildungsstätten, die vor allem im Modezeichnen sehr erfahren waren, jedoch nicht viel von Schnitttechnik verstanden.
Diplomjahr MDSZ: 2007



