
Yvonne Reichmuth
Was bedeutet Dir die Ausbildung zur dipl. Modedesignerin heute?
Es war ein grosser Schritt in die richtige Richtung und für mich eine gute Grundausbildung. Bei der Arbeit an einem eigenen Label greift man fast täglich auf in der Ausbildung Gelerntes zurück.
Was waren Deine ersten Jobs in der Mode-Branche nach dem Studien-Abschluss?
Ich habe mich von Beginn an selbständig gemacht, an meinem Label weiter gearbeitet und bin dann ungeplant und relativ schnell ins Styling-Business «gerutscht».
Welche berufliche Tätigkeit übst Du aktuell aus?
Ich arbeite als Designerin und Stylistin. Für mein Label «yvy» arbeite ich von meinem Atelier aus. Als Stylistin arbeite ich freelance und produziere Modestrecken für diverse Magazine oder arbeite nach Wünschen von Werbekunden. Inzwischen bin ich bei der renomierten Agentur «style council» unter Vertrag.
Welches sind die besonderen Herausforderungen an dieser Arbeit?
Für ein eigenes Label braucht es viel Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen. Neben dem kreativen Talent braucht man auch einen realistischen Blick darauf, wie man mit seinen Entwürfen Geld verdienen kann. Wer es sich einfach machen möchte, wählt wohl besser einen anderen Beruf. Als Stylistin muss man unter Zeitdruck arbeiten können und auch mal das Unmögliche möglich machen!
Von all dem, was Du in der MDSZ-Ausbildung gelernt hast, was nützt Dir in Deiner beruflichen Tätigkeit am meisten?
Die Schnitt- und Verarbeitungstechnik (Nähen) hilft mir bei beiden Jobs am meisten.
Diplomjahr MDSZ: 2008



